Normalität oder Wahnsinn I: Vom Erwachen natürlicher Medialität

Wahnsinn Medialität

Sinnliche und übersinnliche Wahrnehmung

 

Sie fühlen sich geistig gesund, wenn Sie Ihre "fünf Sinne beisammen haben" und Ihre Umwelt über Augen, Ohren, Nase und Hände wahrnehmen und einordnen können. Wenn Sie feinstoffliche, nicht mit den physischen Sinnen allein erfassbare Eindrücke aufnehmen, haben Sie "übersinnliche" Wahrnehmungen.

Mehr oder weniger stark ausgeprägt hat das jeder schon erlebt; z.B. in Form von Vorahnungen, einem "dummen Gefühl, dass etwas nicht stimmt", oder anderweitigen intuitiven Eingebungen alltäglicher Natur. Vielleicht haben Sie sich kurz darüber gewundert, dem aber keine weitere Beachtung geschenkt.

 

Die erweiterte Wahrnehmung ist Normalzustand

 

Die Hell- oder Über-Sinne arbeiten wie ihre körperlichen Entsprechungen, nur, dass sie weniger gut messbare Informationen aus den Astralwelten empfangen. Diese Reize werden aber ebenso im Nervensystem verarbeitet und über die zuständigen Bereiche im Gehirn weitergeleitet, bis sie Ihnen bewusst werden.

 

Jeder Mensch ist von seinem Ursprung her ein übersinnlich begabtes Wesen, und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder auf unsere natürliche „erweiterte“ Wahrnehmungsfähigkeit besinnen, um Wahrheit von Lüge unterscheiden zu können. Denn letzteres ist die Voraussetzung dafür, sich im Wirkungskreis der „Dualität“ zurecht zu finden und um eine Höherentwicklung des Bewusstseins zu ermöglichen. Begrenzen wir uns nicht auf die grobe Materie, wie uns die Doktrin der Naturwissenschaften als einziger Daseinsebene vorzuschreiben versucht.

 

Das Hellsehen, Hellschmecken und Telepathie

 

Zum Hellsehen zählen bekannte Phänomene wie "Visionen haben", "Wesenheiten sehen", "luzides Träumen", den Ätherleib, den Astralkörper oder die ganze Aura von Lebewesen über das "dritte Auge" wahrnehmen können.

 

Wenn Sie hellhören, empfangen Sie vielleicht Stimmen von physisch nicht Anwesenden, oder Sie unterhalten sich mittels (unbewusster) Telepathie mit Verstorbenen, körperlich abwesenden Menschen oder anderen Bewussteinsformen wie Naturgeistern, Lichtwesen etc. Vielleicht empfangen Sie auch überirdische Klänge und Musik, was Komponisten oft zu ihren Werken inspiriert.

 

Die synästhetische Wahrnehmung: wenn Eindrücke verkoppelt werden

 

Liegt Ihre mediale Begabung im Bereich des Hellriechens und Hellschmeckens, so können Sie vielleicht besonders gut kochen. Sie benötigen keine Rezepte und mit spielerischer Leichtigkeit entscheiden Sie im richtigen Augenblick, welches Gewürz Ihre Mahlzeit bereichern wird, ohne dass Sie langwierig Abschmecken müssen.

 

Wenn durch äußere Impulse bestimmte Erinnerungen bei Ihnen wachgerufen werden, so ist es möglich, dass Sie zu einem Geräusch oder Bild einen bestimmten Geruch wahrnehmen, den Sie zusammen mit anderen Eindrücken abgespeichert haben. Dies ist eine Form von synästhetischer Wahrnehmung, die Sie augenblicklich in einen komplexen Gefühlszustand zurückversetzen lassen kann, den Sie vor langer Zeit in Ihrem Unterbewusstsein abgespeichert haben.

 

Hellwissen ist die höchste und reinste Form übersinnlicher Wahrnehmung

 

Weniger bekannt ist das Hellwissen. Hier empfangen Sie Informationen, die sich Ihnen plötzlich erschließen, als würden diese als Kompaktpaket auf Ihre Festplatte herunter geladen. Wer in klarem Kontakt zu seinem höheren Selbst und somit zur Quelle steht, der empfängt auf diese Weise die reinsten Impulse über das, was ist. Wie immer gilt auch hier, sein Ego heraus zu halten, um das Wahrgenommene nicht zu verzerren.

 

Das Hellwissen steht in enger Verbindung mit dem Hellfühlen. Hier haben Sie eine besondere Begabung, Eindrücke über die Handinnenflächen (Hand-Chakren) und über den Emotionalkörper aufzunehmen und zu verarbeiten. Diese Fähigkeit besitzen viele Osteopathen, Shiatsu- und Physiotherapeuten, wenn Sie ein besonderes Gespür dafür haben, wie sie Körper und Energiesystem ihrer Patienten „bearbeiten“ müssen, um Heilungsimpulse zu setzen. 

 

Medialität bei Kindern wird von Außenwelt unterdrückt

 

Viele Kinder sind sehr sensitiv und empfangen Eindrücke aus den feinstofflichen Welten. Sie sehen "Geister" oder sprechen mit Verstorbenen. Diese Naturbegabung jedoch verkümmert bei den meisten Menschen unseres Kulturkreises, da der Bezugsrahmen abgeschafft und durch eine wissenschaftshörige, materielle Weltanschauung ersetzt wurde.

 

Meistens reagiert die Umwelt aus Angst und Unglauben mit Unverständnis, wenn Kinder ihre übersinnlichen Wahrnehmungen kundtun. Unter anderem auch deswegen, da sehr viele Menschen durch Traumen wie in der Inquisition, Hexenverbrennung, rituelle Opferungen etc. in vergangenen Leben, sowie durch Bewusstseinsmanipulationen mannigfacher Art langfristig von Ihren Übersinnen abgeschnitten sind. Somit reagieren sie ängstlich und ablehnend, wenn sie mit solchen Phänomenen in Berührung kommen. Hier gibt es noch unendlich viele Seelen(anteile) zu befreien!

 

Hormonelle Veränderung bei Jugendlichen kann Medialität steigern

 

Durch den zunehmenden hormonellen Einfluss auf die geistige, emotionale und körperliche Entwicklung im Jugendalter werden außersinnliche Wahrnehmungen häufig hervorgerufen oder verstärkt, da Nervensystem (und Ätherleib), Emotionalkörper und der Hormonhaushalt des physischen Körpers eng miteinander verflochten sind.

 

Die Erweckung kann abrupt geschehen und viele Ängste erzeugen, da die medialen Wahrnehmungen oft ungefiltert den jungen Geist überfluten. Wenn die Erlebnisse einschneidend sind, und nicht geklärt werden können, so kann der Betroffene durchaus befürchten, eine Psychose zu entwickeln. Um dies zu verhindern, sollten Sie mit dem Thema offen auseinander setzen, und Begabung in Können verwandeln.

 

Glauben Sie Ihrem Kind, wenn es Geister sieht

 

Wenn Ihr Kind Angst vor Geistern hat, nehmen Sie diese ernst. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es real existierende Energien wahrnimmt, obgleich diese meistens harmlos sind. Die Angst der Eltern aber isoliert die Kinder und so müssen sie allein mit der Situation umgehen.

 

Es ist zwecklos, die Gegenwart von Geistwesen zu leugnen. Und im Falle negativer Wesenheiten ist das auch nicht ungefährlich, da Sie diesen durch Ihr Wegschauen einen gewissen Handlungsspielraum ermöglichen. Damit erreichen Sie das Gegenteil von dem, was Sie sich erhofften, im ärgsten Fall eine dauerhafte astrale Belästigung. Bei Bedarf suchen Sie sich erfahrene Hilfe, um die Angelegenheit zu klären.

 

Unterschiede in der Weltanschauung kindgerecht vermitteln

 

Bitte verzichten Sie darauf, Kinder zu intensiv in esoterische Kontexte einzubinden, oder sie zu sehr mit metaphysischen Inhalten zu überfrachten. Ihr Kind muss sich im Schulalltag zurecht finden und ist mehr oder weniger gezwungen, die allgemeingültigen Lehrinhalte anzunehmen.

 

Versuchen Sie Unterschiede zwischen Ihrer und der allgemeinen Weltanschauung in einer Weise zu erklären, ohne Ihr Kind von seinem Umfeld zu isolieren oder sein Gemüt überzustrapazieren. Gehen sie ganz natürlich und offen damit um und vermeiden es, Ihre eigenen Ängste oder Ihren Frust gegenüber der Gesellschaft auf Ihr Kind zu übertragen. Dies ist eine sehr schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe!

 

Die Verbindung zu Ihrer Seele und zur Quelle schützt Sie vor Einflüssen der Dunkelwelt

 

Medialität ist ein (Ur-)Zustand, in welchem wir als Menschen das Leben mit allen Sinnen erfahren und gestalten können, denn nur im bewussten Umgang mit unseren Hellsinnen können wir wahre geistig-spirituelle Informationen von Verzerrungen unterscheiden. Jeder Mensch ist prinzipiell hellwahrnehmungsbegabt.

 

Wenn Sie sich von den Einflüssen der Dunkelmächte befreien möchten, dann klären Sie Ihre "Standleitung zum Höheren Selbst“. Mobilisieren Sie Ihre Seelenkräfte und werden sich der Verbindung Ihrer Seele mit der Quelle allen Seins wieder bewusst. Wenn Sie diesen Ur-Zustand wiederherstellen, sind Sie geschützt, und keine Dunkelheit vermag das Licht zu überschatten, welches in Ihnen und durch Sie hindurch wirkt.

 

Der Intuition zu folgen kann Ihr Leben retten

 

Eine stark ausgeprägte Intuition kann im Alltag sehr hilfreich sein - vorausgesetzt, Sie folgen Ihrer Eingebung. Manch einer ist mit knapper Not einem Unfall entgangen, weil er im entscheidenden Augenblick seiner Intuition gefolgt ist und die Straßenseite gewechselt hat, ohne dass es einen äußeren Anlass dafür gegeben hätte.

 

Unbewusste Medialität: belastet durch ein "schwaches Nervenkostüm"

 

Ein Effekt unbewusster Medialität kann sein, dass Sie sich oft überfordert fühlen. Sie lassen sich von Eindrücken überfluten und haben ein "schwaches Nervenkostüm". Sie verlieren durch unbewusste oder falsch praktizierte Medialität viel Energie, und auf Dauer wird Ihr Ätherleib stark in Mitleidenschaft gezogen. Manipulative Menschen werden sich zu Ihnen hingezogen fühlen und Ihnen noch mehr Energie rauben. Aber auch Sie selbst werden vielleicht unbewusst zum Räuber, da Sie ihre Ressourcen wieder auffüllen müssen.

 

Wenn Ihre Sensitivität zur Belastung wird, sind Sie herausgefordert, sich zu klären und weiter zu bilden, um aus der Not eine Tugend zu machen. Betrachten Sie Ihre Begabung nicht als Makel, den Sie verstecken oder überwinden müssen, um weniger angreifbar zu sein. Ihre Feinfühligkeit ist ein Geschenk, das Sie würdigen sollten. Denn eine Schulung Ihrer Intuition hilft Ihnen, Ihren Weg zu erkennen.

 

Lassen Sie sich von Ihrer Seele führen und bringen Ihr wahres Wesen zum Ausdruck!

 

Lesen Sie weiter Normalität oder Wahnsinn II: Unbewusste Medialität oder Psychose

 

Autorin: Ruth Haremsa

 

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