Der Tiefpunkt menschlichen Bewusstseins ist der Wendepunkt

 Der Mensch hat sich als geistiges Wesen vergessen

 

Es ist kein Geheimnis mehr, dass wir uns in einem neuzeitlichen Wandel befinden, und der Erklärungen hierfür gibt es vieler. Anders als gewisse Strömungen des esoterischen "New Age" postulieren, erwarte ich aber nicht die Erlösung und den kollektiven Aufstieg erleuchtungsbereiter Spiritueller in die fünfte Dimension durch „Ashtar Sheran und seine Flotte“.

 

„In den Veden finden sich Prophezeiungen, die besagen, dass es in der Zukunft einen Tiefpunkt der Menschheit geben wird, an dem sich dieser als geistiges Wesen völlig vergessen haben wird und glaubt, er sei ein Tier (...)“; Armin Risi bei „Okitalk.com“. Ich komme zu derselben Schlussfolgerung, die Risi im Verlauf des Interviews zieht, dass im heutigen materialistischen Weltbild und der darwinistischen Evolutionstheorie die Erfüllung dieser Prophezeiung zu sehen ist.

 

Vom individuellen zum kollektiven Quantensprung

 

Wie Armin Risi in einem Radiointerview mit CropFm weiterhin schildert, finden sich in vielen indianischen Kulturen Hinweise darauf, dass der Menschheit ein Quantensprung bevorsteht, ein Bewusstseinssprung in die 5. Dimension oder in die „5. Welt“. Die Dunkelwesen wissen, dass dieser Quantensprung nicht über Technologie läuft, sondern über das Bewusstsein, deswegen setzen sie dort an“. Deshalb ist „der positive Ansatz im Bewusstsein so wichtig, um einen individuellen Quantensprung auszulösen, der dann einen kollektiven Quantensprung ermöglicht, wenn die kritische Masse an Individuen erreicht ist, die diesen Quantensprung vollzogen haben (...)“.

 

 

Ob Sie nun meinen, die nachhaltige Zerstörung der Erde aufhalten und sogar heilen zu können, oder ob Sie davon ausgehen, dass die Menschheit diesen Planeten in naher Zukunft verlassen wird, beides fordert Sie dazu auf, sich dem spürbar kommenden Wandel angstfrei zu öffnen, damit wir das beste für alle Beteiligten daraus machen können.

 

Reformation unserer begrenzten Vorstellungen vom Sein

 

Demnach ist es heute so wichtig wie vielleicht noch nie, dass wir Menschen uns im Geiste und im Herzen verbinden und „an einem Strang ziehen“, dennoch trifft jeder einzelne seine Entscheidung und arbeitet an seinem persönlichen Aufstieg. Denn wenn es einen Wandel geben wird, dann besteht dieser sicher nicht im Geschenk einer kurz bevorstehenden Erlösung des Kollektivs Menschheit durch einen interdimensionalen Eingriff, sondern im bewussten Erkennen jedes Einzelnen, dass Seelenwachstum und Freiheit individuell und eigenverantwortlich gestaltet werden müssen. Und hierfür ist es nötig, dass auch Sie Ihre begrenzten Vorstellungen eines materialistischen Weltbildes überwinden und sich daran erinnern, wer Sie wirklich sind – nämlich ein Lichtwesen - und mit welchen Potentialen Sie ausgestattet sind (=> mit bedingungsloser Liebe, ewigem Bewusstsein und einem freien Willen). Entscheiden Sie sich zur Abwechslung doch mal dafür, diese Potentiale zu nutzen!

 

Die universellen Schöpfungsgesetze sind hochaktuell

 

Manche esoterische „Lehrmeinungen“ wollen Sie glauben machen, in der Neuzeit würde Jeder ganz einfach von seinem Karma erlöst werden, so Sie es nur wollten. Dies ist eine Illusion, denn die universellen Gesetze der Quelle allen Seins sind unverändert gültig und wirken neutral wie eh und je – unabhängig davon, woran und ob Sie überhaupt an etwas glauben. Leider verleitet es viele Menschen dazu, ethische Prinzipien als unbedeutend zu missachten oder auf energetische Schutzmaßnahmen zu verzichten.

 

In der "Neuzeit" bleiben die universellen Gesetzmäßigkeiten und ethischen Grundwerte nicht nur unverändert gültig, sondern es ist von großer Bedeutung für jeden Einzelnen sowie für das spirituelle Weltklima, dass Sie diese in Ihr Denken, Fühlen und Handeln einbeziehen, in dem Sie sie auf ihre eigene Weise mit Leben füllen. Erstaunlicherweise gibt es nicht wenige Menschen in Heilberufen und spirituell Suchende, die sich nicht um ethische Werte scheren, diese als unbedeutend missachten oder fehlinterpretieren. Denn die Schnäppchenmentalität hat sich auch unter denen breit gemacht, die vorgeben, nach spiritueller Erkenntnis zu streben oder an Heilung interessiert zu sein.

 

Die „Bestellung beim Universum“ und die Identifikation mit der Materie

 

Die universellen Gesetze sind vielfach interpretiert und publiziert worden, allerdings kaum irgendwo korrekt wieder gegeben. Sie werden zumeist fehlerhaft oder einseitig ausgelegt und in verzerrter Weise an ein auch in vielen Bereichen der Esoterik vorherrschendes atheistisches Weltbild angepasst, dass auf das einfache und schnelle Erlangen von (vermeintlichem) Wohlbefinden eines Menschen ausgerichtet ist.

 

Ich möchte keine Spaßbremse sein, und tatsächlich bin ich der Ansicht, dass wir uns das Leben oftmals angenehmer gestalten könnten, als wir es tun. Was Ihnen durch solcherart Beeinflussung jedoch vorgegaukelt wird, ist, dass „alles eins und einfach schön“ ist, wenn Sie nur fest daran glauben. So lassen Sie sich dazu verleiten, sich bequem zurück zu lehnen und hoffen darauf, dass Ihre „Bestellung beim Universum“ bald geliefert wird. Und damit reduzieren Sie sich auf Ihr begrenztes materielles Dasein. In der Identifikation mit der Materie und Ihrem Körper jedoch liegt der Grundstein Ihrer Angst, denn Sie verdrängen auf diese Weise Ihr intuitives Wissen darum, dass Sie ein ewiges Geistwesen sind, das nur materielle Erfahrungen macht. Deswegen lohnt es sich, nach höherer Erkenntnis zu streben, denn von dieser können Sie nachhaltig zehren.

 

Die Existenz der Schattenwelten muss (an-)erkannt werden

 

„(...) Wenn wir nicht das Schicksal der alten Kulturen teilen wollen, dann müssen wir das Regiment der dämonischen Kräfte brechen, in dem wir an ihre Stelle höhere Einsichten setzen und ihnen durch wachsendes Vertrauen in Gott die Nahrung entziehen". (...) Darum erschrecke keiner an seinem Platze vor der Flut des Bösen, die über die Welt daher fegt. Dämonische Kräfte sind, weil Gott entgegenwirkend, zum voraus zum Untergang verurteilt. Wenn wir guten Gedanken gegenüber die gleiche Hingabe bekunden wie vorher den verkehrten, so ist der Ausgang gewiss. So sicher wie der strengste Winter dem Frühling weichen muss, so weichen auch diese Gespenster der geistigen Sonne, die über dem Horizont des Unwissens zu strahlen beginnt" (Mirin Dajo, 1947).

 

Wenn Sie sich als fühlfähiges Wesen verstehen und sich konsequent positiv ausrichten, können Sie sehr viel Kraft für sich und andere mobilisieren und freisetzen - der Schlüssel dazu ist die bedingungslose Liebe., die sie überall und jederzeit in sich und durch sich hindurch wirken lassen können, wenn Sie sich dafür entscheiden. Liebe ist ein Zustand des Sein, kein vorübergehendes Bedürfnis, das oberflächlich befriedigt werden könnte. Angst entsteht, wenn Sie sich von der Liebe (der Quelle) abwenden, Sie können also nur ohne Angst lieben, da Angst Liebe aktiv ausschließt.

 

Der ultimative Schlüssel zur Überwindung von Spaltung ist die Liebe

 

 Eine klare Ausrichtung zum Licht der Quelle erfordert eigenverantwortliches Handeln und die bewusste Verwendung des freien Willens. Gut und Böse müssen unterschieden werden, weswegen es so wichtig ist, sich die Existenz lichtferner Individuen bewusst zu machen, statt diese zu leugnen. Energien und Menschen, die sich sehr weit von sich selbst und der höchsten Quelle abgeschnitten haben, sind gezwungen, sich energetisch von anderen zu ernähren. So entsteht der Nährboden für jegliche Form von Missbrauch und Ausbeutung.

Sie besitzen von Ihrem Ursprung her den ultimativen Schlüssel zur Überwindung von Spaltung und dem Verfallen in lebensfeindliche Extreme – die Liebe. Lassen Sie sie fließen!

 

Autorin: Ruth Haremsa

 

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Kommentare: 1
  • #1

    raina klöss (Samstag, 19 September 2015 10:05)

    Als ich mich thematisch mit borderline-Problematik auseinandersetze und die einschlägigen Bücher und Fachartikel las, blieb immer mein Empfinden, da fehle etwas wesentliches. Als dann Christa [Rhode-]Dachser (inwischen verstorben) ihr Buch darüber veröffentlichte, las ich das so vermisste in einer Fußnote, die auf einen Psychiater Namens "Searls" hinwies und damit auf den Umstand, dass bei Psychotikern Hinweise vorlägen, dass deren damaligen Bezugsperson(en) quasi wie 'nonresponer' agierten für das noch unlimitierte und bedingungslose 'Liebesempfinden' des kleinen Wesens.

    Dass babys Liebe brauchen, ist wohl unbestrittten, dass aber auch von fundamentaler Bedeutung scheint, dass wir als _liebende_ babys auch angenommen werden, habe ich nie sonst gelesen - und doch entspricht es so sehr meinem Empfinden.

    Ganz analog - m.E. von zentraler Bedeutung - nehme ich die Hinweise hier auf der website wahr (dessen Schlußsatz ich pas per toto betonen will) : "Ein jeder Mensch besitzt von seinem Ursprung her den ultimativen Schlüssel zum Überwinden von Spaltung und braucht nicht in lebensfeindliche Extreme zu verfallen. Lassen wir Liebe wirken!"
    Danke, dass ich hier dazu fündig werde.