Lichtbotschaft 11 - Engel unter euch

Ihr Lieben,

 

heute möchten wir die Möglichkeit nutzen, über eine bestimmte Gruppe von Seelen zu sprechen, die mitten unter euch leben. Einige von ihnen, die diese Botschaft lesen, werden sich hierin erstmalig selbst erkennen. Andere hingegen erahnen ihre geistig-seelische Herkunft und fühlen sich nun bestätigt, oder sie sind sich dessen bereits bewusst. Es handelt sich um die zahlreichen Engel unter euch, welche zumeist hierher gekommen sind, um ihre Mitgeschöpfe auf ihrem Erkenntnisweg liebevoll zu unterstützen.

 

Engelwesen inkarnieren zumeist aus altruistischen Gründen, denn es ist in ihrem Wesen angelegt, anderen Geschöpfen dienlich zu sein und diese fürsorglich zu begleiten. Sie sind sehr häufig in sozialen, Pflege- und Heilberufen zu finden und leisten wahrhaft Übermenschliches.

Viele von ihnen, besonders diejenigen, die sich in der Pflege aufopfern, gehen über ihre eigenen Grenzen. Sie stellen ihre eigenen Bedürfnisse stets hinter die ihrer Mitmenschen und beklagen sich nur selten.

 

Oftmals sind sie aber auch als Übermittler und Botschafter tätig. Sie haben eine gute Intuition, und je nach ihren individuellen Talenten und ihrer jeweiligen Seelenaufgabe wirken sie in allen erdenklichen Bereichen eures gesellschaftlichen Lebens.

Aus den Tiefen ihrer Seele tragen sie ihr Selbstverständnis der Liebe gegenüber allen Mitgeschöpfen nach außen und vergessen sich dabei oftmals selbst. Ihr eigener Inkarnationsweg hat sie Erfahrungen machen lassen, welche sie mitunter in diesem Selbstverständnis erschüttern liessen. So kann es sein, dass sie immer mehr von ihrem eigenen Wesen abgerückt sind, in dem sie sich mit niederen Energien verstrickt haben. Und so haben sie sich immer mehr selbst vergessen, worunter sie leiden, ohne zu wissen, weshalb.

 

Ihr Engel, findet ein Gleichgewicht zwischen altruistischem Selbstvergessen und natürlicher Selbstliebe. Ihr seid nicht hier, um euer Selbst aufzulösen, sondern um ein Selbstverständnis für eure Seelenaufgabe zu entwickeln und dieser gerecht zu werden. Ihr seid auch nicht hier, um zu leiden, sondern das Leid eurer Mitgeschöpfe zu lindern und sie die höheren Werte der Schöpfung zu lehren. Ihr tut dies, auch wenn ihr euch selbst vergessen habt. Denn dieser höhere Auftrag ist in euren Seelen vom Ursprung her angelegt. Doch auch ihr besitzt natürliche Grenzen, die ihr selbst als erstes achten solltet. Nur dann könnt ihr segensreich wirken.

 

Ihr Lieben, achtet auf diese Seelen, die gekommen sind, um euch zu dienen und zu unterstützen. Nehmt dies nicht als selbstverständlich hin, sondern erkennt das Geschenk der Schöpfung, welches euch diese Wesen überbringen. Lernt von ihnen, euch selbst und eure Nächsten zu achten und mit Respekt zu behandeln. Gebt ihnen Energie zurück, in dem ihr ihre Hingabe mit wertschätzender Dankbarkeit beantwortet.

 

Stellt euch einen Augenblick lang vor, wie es euch ergehen würde, wenn die menschliche Zuwendung und Fürsorge, die ihr genießt, euch mit einem Schlag entzogen würde. Wie leer wäre dann euer Dasein, und das würdet ihr bekümmern. Lasst es nicht soweit kommen. Denn wir sagen euch, wenn ihr dem (geistigen) Untergang zustrebt, dann ziehen sich auch irgendwann die Engel zurück. Und dann bricht die Finsternis über diejenigen herein, die sich ebendieser nicht rechtzeitig entzogen haben, sondern ihr willentlich oder fahrlässig Zutritt zu ihren Herzen gewährt haben.

 

Es ist nicht unsere Absicht, euch zu drohen oder zu ängstigen, aber manch einem unter euch tut es gut, ein wenig aufgerüttelt zu werden. Zu sehr habt ihr euch in eure wohligen Nester zurück gezogen und beobachtet ein wenig gelangweilt, wie die Ereignisse an euch vorüber ziehen, welche von anderen gestaltet werden. Gebt diese Haltung auf, ihr Lieben, und beginnt, euer Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Dies beginnt damit, dass ihr die göttlichen Werte in euren Mitgeschöpfen erkennt und in euch selbst bewusst entfaltet.

 

Besinnt euch einmal auf eine Erfahrung in euerm Leben, in der ihr die liebevolle Pflege oder hingebungsvolle Aufmerksamkeit einer Person geniessen durftet, welcher ihr wahrhaft vertraut habt. Vielleicht ist diese Person eure Mutter, vielleicht eine Krankenschwester, ein frommer Pfarrer, eine Sozialarbeiterin oder ein wohlwollender Berater. Möglicherweise erinnert ihr euch auch an eine Situation im Supermarkt, welchen ihr niedergeschlagen betreten habt, um ihn mit wahrhaft glücklichem Herzen zu verlassen, nach dem die Kassiererin euch mit herzensguter Freundlichkeit begegnet ist - und ihr es euch erlaubt habt, euch hiervon berühren zu lassen. Seid dankbar für solche Erlebnisse - so profan euch diese Beispiele erscheinen mögen.

 

Was zählt? Es sind die kleinen, tiefen, wertschätzenden und freundlichen Begegnungen, die ihr alltäglich erfahrt. Das ist das wahre Leben, meine Lieben! Ihr braucht keine Kicks und speziellen Events, um euch lebendig zu fühlen, keine Abenteuer, keine Ausnahmesituationen.

Ihr braucht die Liebe in all ihren Ausdrucksformen - lasst sie in euch und durch euch hindurch wirken!

 

In Liebe, mit Zuversicht und demütigem Dank für eure Aufmerksamkeit,

 

Christus I Satyana Kumara 

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