Normalität oder Wahnsinn II: Unbewusste Medialität und Psychose

Medialität Psychose

Drogen – die Gefahr künstlicher Verstärkung medialer Wahrnehmungen

 

Leiden Sie wegen übersinnlicher Wahrnehmungen, können diese nicht einordnen und befürchten, verrückt zu werden?

Greifen Sie aufgrund unliebsamer medialer Begabung zu psychoaktiven Substanzen, um die Erscheinungen zu überdecken, so erreichen Sie hiermit allenfalls das Gegenteil. Ihre Wahrnehmungen werden hierdurch eher verstärkt und weniger kontrollierbar.

 

„Bewusstseinserweiternde“ Drogen öffnen Tore für die Wahrnehmung der geistigen Welten, und dieses Prinzip machen sich manche Schamanen zunutze. Ich empfehle Ihnen, den Peyote-Kaktus Carlos Castaneda zu überlassen, wenn Sie keinen Horror-Trip riskieren möchten. Insgesamt kann ich vom Gebrauch halluzinogener und anderer Drogen nur abraten - auch von dem oft als harmlos eingestuften Cannabis. Sensible Personen kann die Wirkung der Gifte ernsthaft psychisch schädigen. Das Risiko, an einer Schizophrenie zu erkranken, steigt bei regelmäßigem Konsum von Cannabis beachtlich, besonders, wenn Sie in einem frühen Alter damit beginnen.

 

Der Gebrauch halluzinogener Drogen erzeugt einen Teufelskreis

 

Die Aura wird porös, und die Energiezentren werden künstlich weit geöffnet, wodurch der energetische Schutz aufgehoben wird => niedere Energien werden angezogen und erhalten Zutritt zu Ihrem System => Sie werden von ihnen manipuliert und zu weiterem Konsum angeregt usw. => zu viele Eindrücke überfluten den Geist => Sie werden überreizt und beeinflusst.

Durch die erweiterte Wahrnehmung könnten Sie Zugang zu geistigen Inhalten bekommen, die Sie noch nicht verarbeiten können, da Ihnen die Reife fehlt. Wenn die Sache schief läuft, kann durch totale Überforderung eine "drogeninduzierte Psychose" ausgelöst werden - Ihnen "knallt die Sicherung durch" und Sie bleiben "hängen". Das möchten Sie nicht wirklich erleben!

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Normalität oder Wahnsinn I: Vom Erwachen natürlicher Medialität

Wahnsinn Medialität

Sinnliche und übersinnliche Wahrnehmung

 

Sie fühlen sich geistig gesund, wenn Sie Ihre "fünf Sinne beisammen haben" und Ihre Umwelt über Augen, Ohren, Nase und Hände wahrnehmen und einordnen können. Wenn Sie feinstoffliche, nicht mit den physischen Sinnen allein erfassbare Eindrücke aufnehmen, haben Sie "übersinnliche" Wahrnehmungen.

Mehr oder weniger stark ausgeprägt hat das jeder schon erlebt; z.B. in Form von Vorahnungen, einem "dummen Gefühl, dass etwas nicht stimmt", oder anderweitigen intuitiven Eingebungen alltäglicher Natur. Vielleicht haben Sie sich kurz darüber gewundert, dem aber keine weitere Beachtung geschenkt.

 

Die erweiterte Wahrnehmung ist Normalzustand

 

Die Hell- oder Über-Sinne arbeiten wie ihre körperlichen Entsprechungen, nur, dass sie weniger gut messbare Informationen aus den Astralwelten empfangen. Diese Reize werden aber ebenso im Nervensystem verarbeitet und über die zuständigen Bereiche im Gehirn weitergeleitet, bis sie Ihnen bewusst werden.

 

Jeder Mensch ist von seinem Ursprung her ein übersinnlich begabtes Wesen, und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder auf unsere natürliche „erweiterte“ Wahrnehmungsfähigkeit besinnen, um Wahrheit von Lüge unterscheiden zu können. Denn letzteres ist die Voraussetzung dafür, sich im Wirkungskreis der „Dualität“ zurecht zu finden und um eine Höherentwicklung des Bewusstseins zu ermöglichen. Begrenzen wir uns nicht auf die grobe Materie, wie uns die Doktrin der Naturwissenschaften als einziger Daseinsebene vorzuschreiben versucht.

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Dissoziieren II: Wenn Sie "aus der Jacke springen"

Dissoziieren Bewusstsein

Normales Abspaltungs-Erleben im Alltag

 

Möglicherweise stecken Sie gerade mitten in einem Projekt und stehen unter Zeitdruck. Dabei blenden Sie körperliche Signale wie Hunger, Durst und Schmerz aus, denn Sie haben nur noch das nahende Ziel vor Augen. Inbrünstig beschäftigt ignorieren Sie also Ihre Außenwelt weitgehend. Und wenn Sie angesprochen werden, antworten Sie sogar. Die Inhalte dessen, was Sie gefragt worden sind, erreichen Sie aber überhaupt nicht.

 

Sie werden jäh aus Ihren Gedanken gerissen, wenn die Umwelt wütend auf Sie reagiert, weil Sie nach fünfmaliger Aufforderung immer noch nicht zum Abendessen erschienen sind, oder das Gegenteil von dem tun, was Sie kurz vorher geistesabwesend Ihrem Gegenüber zugestanden haben.

 

Alltägliche Wachtraum- oder Astralreise 

 

Erinnern Sie sich daran, wie Sie sich als Schüler im Unterricht gelangweilt haben, und Ihr Bewusstsein dabei in den Hintergrund getreten ist? Ähnliches erleben Sie, wenn Sie in einem fahrenden Zug sitzen und sich plötzlich dessen bewusst werden, dass Sie die letzten Minuten gar nicht richtig anwesend waren. Sie können im ersten Moment nicht einschätzen, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist, denn Sie haben sich geistig auf eine "Astralreise" begeben. Doch dazu später mehr.

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Dissoziieren I: Folgen von Trauma und Retraumatisierung

Trauma Dissoziieren

Dissoziieren – wenn sich das Bewusstsein verabschiedet

 

Dissoziieren bedeutet "trennen" oder "abspalten". In der Psychologie beschreibt dies einen Mangel an geistiger Fähigkeit, bestimmte Erlebnisse zu verarbeiten. Dabei werden unter Umständen mehrere Inhalte vom Bewusstsein abgespalten, die nebeneinander weiter bestehen, ohne einen Bezug zueinander zu haben. Sie können hierdurch nicht im Zusammenhang der Ereignisse wahrgenommen werden. Die betroffene Person vermag es also nicht mehr, belastende Inhalte zu erinnern und einzuordnen.

 

Menschen in diesem Zustand sind sich ihrer selbst oft gar nicht mehr bewusst. Sie können Sinneseindrücke nur eingeschränkt wahrnehmen und empfinden in dem Moment keine Gefühle mehr. Oft verlieren Sie völlig den Bezug zur Umwelt, da sie äußere Reize komplett ausblenden. Und auch der eigene Körper lässt sich nur noch schwer kontrollieren.

 

 Das 3D-Gehirn speichert alle Sinneseindrücke

 

Sämtliche Sinneseindrücke werden im Gehirn verarbeitet und in der Reihenfolge abgespeichert, wie sie empfangen wurden. Jedenfalls gilt das für unser 3D-Gehirn im Raum-Zeit-Gefüge, dessen Gesetzmäßigkeiten wir als gegeben ansehen. Im Normalfall speichert Ihr Gehirn alle Eindrücke, die zu einem Erlebnis gehören, zusammenhängend ab. So können Sie die Inhalte als vielschichtiges Geschehen erinnern. Werden Inhalte abgespalten, so dass Sie diese nicht mehr zusammenhängend wahrnehmen können, sind Sie in Ihrem Denken und Handeln entsprechend eingeschränkt, was sich folgenschwer auf Ihr Leben und Ihre Sicherheit auswirken kann.

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