Lichtbotschaft 20 - Selbsthingabe, gelebtes Vertrauen in die Schöpfung

Ihr Lieben,

 

euer ganzes Sein und Wirken verläuft im Rahmen und gemäß der göttlichen Gesetzmässigkeiten und Gesetze. Ihr seid gut beraten, euch mit diesen Prinzipien zu beschäftigen. Denn auch für Diejenigen gilt die göttliche Ordnung, die sie für nicht existent oder wenig relevant halten oder sich willentlich über sie hinweg setzen. Wer sein bewusstes Denken, Fühlen und Handeln nach dieser allumfassenden Ordnung ausrichtet und sich im Vertrauen in die Schöpfung in diese einfügt, der wird sich in einer Weise frei fühlen, wie es euch kein Konzept der Freiheit ermöglichen kann, welches eben diese Ordnung bricht.

Jede Seele wird von der Urquelle allen Seins bedingungslos geliebt und ist in ihrem Ursprung mit ihr verbunden. Dass ein Mensch dies nicht immer spürt, kann an ihm selbst oder auch an äußeren Einflüssen liegen, die seine persönliche Beziehung zur Schöpfung überschatten. Ihr dürft aber der bedingungslosen Liebe der Urquelle und der uneingeschränkten, allumfassenden Gerechtigkeit des neutralen Wirkens ihrer göttlichen Gesetze vertrauen, dass jeder von euch in seinem Ursprung gesegnet ist und eine Daseinsberechtigung hat - weil das Absolute euch geschöpft hat!

 

Die Urquelle vertraut euch, dass ihr euren Seelenweg geht, und greift niemals willkürlich und reglementierend ein. In dem Maße, in dem ihr der Urquelle und euren Mitmenschen vertraut, wird auch euch vertraut. Entzieht ihr jemandem euer Vertrauen, so wird auch euch mit Misstrauen begegnet. Zwar entzieht euch die Urquelle daselbst niemals ihre Liebe und ihr Vertrauen, tut ihr es aber ihr gegenüber, so überschattet ihr die gelebte Verbindung eurer Seele zur Urquelle und trennt euch auf diese Weise selbst von dem Vertrauen ab, das euch entgegen gebracht wird. Mit eurem Misstrauen vergiftet ihr sozusagen das Potenzial des Angenommenseins durch Gott, wenn ihr so wollt. Die Grundlage von Misstrauen ist zumeist der Verlust des Vertrauens in die eigene Handlungsfähigkeit - das Selbstmisstrauen.

 

Die Selbsthingabe ist also das aktiv gelebte Vertrauen in die Schöpfung und ein Geschenk von euch an die Urquelle. Es ist der größte „Liebesbeweis“, den ihr antreten könnt, und zugleich ist es ein Geschenk an euch selbst. Denn Vertrauen und Selbstvertrauen gehen Hand in Hand und bilden die Grundlage für jeden erfreulichen Prozess des Selbstwerdens und Enfaltens individueller Anlagen.

 

Wir möchten euch auf eine Falle der falschen Hingabe aufmerksam machen. Es ist die Selbstauslieferung an Kräfte, die es nicht gut mit euch meinen. Häufig wird ein solches Verhalten durch manipulative Einflüsse angeregt, jedoch ist es auch möglich, dass ihr einen Groll gegen Gott in eurem Herzen tragt, so dass ihr die Perle eures Daseins „vor die Säue“ werft und eigenverantwortlich Schaden auf euch zieht, um das Göttliche in euch zu bestrafen oder zu verletzen. Denkt und fühlt gut hierüber nach und erkennt die Abgründe dieser Dynamik in euch. Nur wenn ihr die Qualität der geistigen Ausrichtung eines Bewusstsein erfasst, könnt ihr eine verlässliche Entscheidung treffen, ob euer Gegenüber vertrauenswürdig ist oder eben nicht, und ihr euch ihm hingeben mögt.

 

Wenn es euch gelingt, über alle Widrigkeiten eurer erlebten Wirklichkeit hinweg das Wissen darum, zutiefst geliebt und angenommen zu sein, in euch zu aktivieren und der Urquelle und euch selbst euer Vertrauen zu schenken, so findet ihr den Weg wahrer Selbsthingabe, der euch den Horizont eures Daseins erblicken und die verborgenen Schätze eurer Seele entfalten lässt.

Es obliegt euch, den Segen eures Daseins anzunehmen und sich zum höchsten Wohl auswirken zu lassen. So schliesst ihr den Kreis von Hingeben und Hinnehmen und schöpft aus dem harmonischen Kraftfeld, welches sich hieraus ergibt.

 

Aus tiefstem Herzen freuen wir uns auf eure zahlreichen geistigen Geschenke und euer segensreiches Wirken!

 

In Liebe, mit Zuversicht und demütigem Dank für eure Aufmerksamkeit,

 

Christus I Satyana Kumara

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Kommentare: 2
  • #1

    Schneewesen (Mittwoch, 14 Februar 2018 20:17)

    Liebe Ruth,
    danke für den schönen Beitrag und dass ihr uns (unverbesserliche Wesen :)) immer wieder mit wertvollen Anregungen versorgt.
    Meine Frage: Wie kann ich denn spüren angenommen und geliebt zu werden? Ich spüre das einfach nicht.

  • #2

    Ruth Haremsa (Donnerstag, 15 Februar 2018 09:32)

    Liebes Schneewesen (was für ein schöner Name:-),
    danke für deinen Kommentar und deine Frage.
    Niemand muss "verbessert" werden, da jedes Individuum in seinem Ursprung heil und in seinem ureigenen Sinne "ideal" ist, und von der Schöpfung zutiefst geliebt wird. Dem liegen Gesetzmässigkeiten zugrunde, die für jede Seele gelten. Dass es für dich nicht spürbar ist, dass du bedingungslos angenommen wirst, dafür kann es die unterschiedlichsten Gründe geben, die du erforschen und überwinden kannst. Letztlich geht es in jedem Heilprozess darum, die Überschattungen der Seele zu entfernen und sich seinem Idealzustand, seiner Bestimmung selbst wieder zu zu führen. Auf dem Weg dahin kann es dir vielleicht ein wenig helfen, einfach zu wissen, dass du in deinem individuellen Ursprung von der Schöpfung bedingungslos geliebt wirst. Das tiefe Erspüren dieser Wahrheit und das Vertrauen in dich selbst kommen mit jedem Schritt der bewussten Selbstklärung - der Erkenntnis dessen, was dich von dieser Liebe (gefühlt) trennt.