Lichtbotschaft 31 - In der Ruhe liegt die Kraft

Ihr Lieben,

 

heute möchten wir zu euch über das Thema der stillen Einkehr sprechen. Nutzt die Qualitäten der winterlichen Jahreszeit, euch immer wieder ein wenig vom geschäftigen Alltag zurück zu ziehen und euch unaufgeregt mit euch selbst zu beschäftigen. In der Ruhe liegt die Kraft. Und wenn wir uns so umschauen, dann sind es Kraft und Klarheit, die ihr so dringend bräuchtet.

 

Die emsige Hetze durch eure erfahrbare Wirklichkeit lässt eure Lebenskraft schneller versiegen, als nötig. Lasst euch sagen, dass ihr hierdurch Raubbau mit euch betreibt, denn diese spezielle Kraft kann nicht so einfach regeneriert werden. Geht bedächtig mit ihr um und ehrt eure Ressourcen, sie sind erschöpfbar. Warum wollt ihr so lange warten, bis euch Jemand einen „Burnout“ diagnostiziert oder ihr anderweitig ausser Gefecht gesetzt werdet?

Ihr habt Angst davor, in die Stille zu gehen und in euch selbst hinein zu schauen. Denn dort steht ihr splitternackt vor euch selbst. Eure Masken werden unsichtbar, und der Blick auf euch wird frei. Hier begegnet ihr Scham und Schuld, Makel und Zweifel. Doch dies sind Aspekte, die in den Wirkungskreis der Lüge gehören. Was ist so schrecklich an der Wahrheit, dass ihr sie meidet wie der Teufel das Weihwasser? Warum fürchtet ihr euch so sehr davor, euch selbst im Innern zu begegnen?

 

Wir sagen euch etwas: Ihr habt einen falschen Glauben angenommen, der euren Selbstwert bestimmt. Ihr haltet euch für zu fehlbar, um mit euch selbst befreundet zu sein. Wenn ihr wüsstet, wie wir auf euch schauen, ihr würdet uns für verrückt halten! Denn ihr schaut nicht mit der Liebe auf euch, wie wir es tun. Könnten wir euch begreiflich machen, wie sehr ihr euch selbst im Leiden haltet, einfach weil ihr den Fokus immer haarscharf an euch vorbei richtet, so wäret ihr zutiefst erschüttert. Ihr würdet euch fragen: „Wie konnte ich nur so blind sein? Weshalb ist es mir nicht eher aufgefallen, dass ich mich selbst im Leid gefangen halte“? Und damit glaubt ihr, eine Erkenntnis gewonnen zu haben, jedoch macht ihr sie durch Selbstvorwürfe zugleich zunichte und landet damit wieder in der Sackgasse.

 

Wir möchten euch inspirieren, euch Zeit und Raum zu nehmen und euch in achtsamer Weise euch selbst zuzuwenden. Nutzt eure Werkzeuge, um euch auf die Stille einzustimmen, oder nutzt keine. Denn letztlich benötigt ihr nur euch selbst und keine besonderen äusseren Bedingungen, die euch ablenken oder als Ausrede dienen, wenn ihr sie nicht herstellen könnt. Setzt euch einfach da hin, wo ihr euch gerade befindet, und zieht eure Sinne ein wenig von der Umwelt zurück und zu euch hin. Kommt in die Ruhe mit euch selbst und beginnt, euch einfach nur zu beobachten und in euch hinein zu horchen. Ganz ohne Bewertung. Verweilt nun eine zeitlang bei euch und nehmt einfach nur wahr. Spürt ihr, mit wie wenig Aufwand ihr euch sogleich reich beschenkt habt?

 

Die Wahrheit, die in euch angelegt ist und verborgen liegt, gibt euch die Antworten auf all die Fragen, welche zu stellen ihr euch zumeist nicht getraut. Gebt den inneren Widerstand auf, der euch von diesen heilenden Ressourcen in euch selbst trennt. Dann wird sich vieles sogleich aufzulösen beginnen, an dem ihr so tapfer und missmutig festgehalten habt. Begrüsst das Licht in euch, auch wenn ihr euch dessen noch nicht sicher seid. Und erlaubt der Kraft, aus der Ruhe in euch emporzusteigen und euch mit Lebensmut zu erfüllen!

 

In Liebe, mit Zuversicht und demütigem Dank für eure Aufmerksamkeit,

 

Christus I Satyana Kumara

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