Lichtbotschaft 14 - Zum Glauben zurück

Ihr Lieben,

 

schön, dass ihr hierher gefunden habt, um euren Geist mit wahrer Nahrung zu füttern. Wir möchten heute mit euch über euren Glauben sprechen. An was glaubt ihr? An die Wissenschaft? Die Natur? Euern eigenen Verstand? An das, was ihr mit euren Augen sehen und euren Ohren hören könnt? An Gott oder die Götter? Letztlich sind es Konzepte, die ihr übernommen habt, und von denen ihr hofft, dass sie euch Orientierung auf eurem Weg bieten, und das ist nicht verwerflich. Doch zumeist ist es ein Ersatz, der euch in der Begrenzung und in Unkenntnis darüber hält, dass ihr stets mit dem Höchsten in Verbindung steht.

 

Was ist, wenn wir euch sagen, dass ihr versucht, eure spirituellen Traumen zu überwinden - ohne zu wissen, dass ihr welche habt? Wehrt ihr diesen Gedanken als absurd ab, oder regt sich in euch vielleicht ein unangenehmes Gefühl, dass ein tiefer Schmerz in euch erwachen könnte, den ihr so lange Zeit wahrzunehmen vermieden habt? Wir können euch nicht beschreiben, wieviel geistiges Potenzial ihr hierdurch ungenutzt lasst!

Es ist der Schmerz der Erkenntnis darüber, dass ihr irgendwann „vom Glauben abgefallen seid“. Es gibt hierbei mehrere Ebenen, auf denen dies geschehen ist. Ursächlich betrifft es euer Wissen um und somit euren Glauben an die Existenz einer höheren Schöpfung, der ihr entstammt und mit welcher ihr in persönlicher Beziehung steht.

 

Wie seid ihr also dazu gekommen, an eben diesem tief in eurer Seele verankerten Wissen um die Urquelle allen Seins und eure Herkunft zu zweifeln? Der wahrscheinliche Grund dafür ist, dass ihr traumatische Erfahrungen gemacht habt, die ihr bis heute nicht verkraftet habt. Ihr befindet euch in einem spirituellen Schockzustand, in dem ein beträchtlicher Teil eurer geistigen Energie gebunden ist. Ihr habt etwas Dramatisches erlebt, dass euch so unerhört erschien, dass ihr es bis heute nicht überwinden konntet. Ihr wolltet oder konntet es nicht wahr haben. Und so habt ihr all eure Energie darauf verwendet, das Wissen darum in euer Unterbewusstsein zu verschieben. Leugnen und Schönreden sind eure besten Strategien, eben diese leidvollen Erinnerungen an das, was nicht wahr sein kann, im Schatten eurer selbst zu halten.

 

Macht ihr euch eine Vorstellung davon, dass diese Dynamik hauptverantwortlich dafür ist, dass ihr in eurem Leben nur schleppend voran kommt? Dass ihr leidvolle Situationen wiederholt, dieselben Beziehungsmuster durchlebt und zerstörerisches Verhalten aufrecht erhaltet? Und damit spielt ihr in die Hände derer, die euch gern in der passiven Opferhaltung sehen.

 

Habt wahr, was wahr ist. Und beginnt, die Dinge objektiv zu beurteilen. Nur so könnt ihr eure Seele befreien, eure gebundene Lebenskraft freisetzen und zu eurem wahren Wissen und Glauben zurück finden. Unterscheidet dabei zwischen dem, was Menschen sich gegenseitig antun, in dem sie ihren freien Willen missbrauchen und anderen Leid zufügen und der Tatsache, dass die Schöpfung nicht unmittelbar eingreift, weil sie den freien Willen und die Lernerfahrungen der Menschen respektiert. Das bedeutet keinesfalls, dass die Schöpfung Unrechtstaten guthiesse. Möglicherweise fällt es euch schwer, dies anzunehmen, und so deutet ihr eure Erfahrung als gottgewolltes Schicksal, dem ihr euch nicht entziehen konntet oder könnt. So habt ihr es zugelassen, dass ein Keil zwischen euch und die Schöpfung getrieben wurde.

 

Niemand leidet darunter mehr, als ihr selbst. Doch auch uns schmerzt es sehr, euer Leiden mitansehen zu müssen. Denn wir kennen eure Potenziale. Wisst, dass ihr geschaffen wurdet, um eben diese zu entfalten, euch gegenseitig zu bereichern und die Schöpfung auf diese Weise zu feiern.

 

Lehnt euch nun einen Moment zurück und schließt eure Augen. Erlaubt euch einen mutigen Blick nach innen und folgt euch selbst ins Reich eurer persönlichen Schatten. Seid freundlich zu ihnen und erkennt an, dass sie da sind. Bleibt dabei und spürt, dass die Gespenster des Unterbewussten ihren Schrecken verlieren mit jedem Schritt, den ihr auf sie zu geht. Fühlt ihr die Mischung aus Furcht und Freude, die in diesem Bereich eures Bewusstseins gespeichert ist ? Erlöst die Furcht und entfacht die Freude, in dem ihr euch selbst mit liebevoller Aufmerksamkeit beschenkt. Wenn ihr bis hierher gekommen seid, dann werdet ihr bald soweit sein, euch den verdrängten Inhalten zu stellen, um eure Erfahrungen richtig zu bewerten, das Leiden aufzulösen und die darin enthaltenen Erkenntnisse integrieren zu können.

 

Ihr lieben, mutigen Seelen, wartet nicht auf Erlösung sondern erlöst euch selbst. Dann ist euch die Schöpfung so nah, dass ihr sie anfassen könnt :-)

 

In Liebe, mit Zuversicht und demütigem Dank für eure Aufmerksamkeit,

 

Christus I Satyana Kumara 

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